Alles begann 1909 in den USA, als Arbeiterinnen erstmals für das Frauenwahlrecht auf die Straße gingen. Ein Jahr später beschlossen engagierte Frauen unter der Leitung um Clara Zetkin, diesen Tag jährlich zu begehen – ein Meilenstein für die internationale Frauenbewegung.
1911 wurde der Frauentag in mehreren europäischen Ländern und den USA gefeiert. 1921 wurde der 8. März als offizieller Termin festgelegt – ein Datum, das bis heute für den Einsatz für Frauenrechte steht. Trotz des Verbots während des NS-Regimes blieb die Idee lebendig.
1975 erklärte die UNO den 8. März zum „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“.
Heute ist der 8. März in 26 Ländern der Welt gesetzlicher Feiertag, in Deutschland nur in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Der Weltfrauentag erinnert uns daran, dass Gleichberechtigung keine Selbstverständlichkeit ist, sondern das Ergebnis von Engagement und Zusammenhalt. Und er ruft uns auf, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen.
Vor mehr als 120 Jahren engagierten sich Arbeiterinnen und Suffragetten (bürgerliche Frauen) in England für das Frauenwahlrecht. In den USA waren es Arbeiterinnen, die den ersten Frauentag als Kampftag für das Frauenwahlrecht begingen.
Internationale sozialistische Frauenkonferenz unter derLeitung von Clara Zetkin. Über 100 Delegierte aus 17 europäischen Ländern und den USA beschließen alljährlich einen internationalen Frauentag durchzuführen.
Resolution: „Im Einvernehmen mit den klassenbewussten politischen und gewerkschaftlichen Organisationen des Proletariats in ihrem Lande veranstalten die sozialistischen Frauen aller Länder jedes Jahr einen Frauentag, der in erster Linie der Agitation für das Frauenwahlrecht dient. Die Forderung muss im Zusammenhang mit der ganzen Frauenfrage der sozialistischen Auffassung gemäß beleuchtet werden. Der Frauentag muss einen internationalen Charakter tragen und ist sorgfältig vorzubereiten.“
Der Internationale Frauentag wird zum ersten Mal begangen in Deutschland, Dänemark, Österreich-Ungarn, Bulgarien, Schweiz, USA.
Dazu kamen Frankreich, Schweden, Niederlande.
Frauen in Russland schließen sich an.
Die Frauentagsdemonstrationen im russischen St. Petersburg (Februarrevolution genannt) mündeten in die Russische Revolution.
Kommunistische Frauen legen bei der Internationalen Frauenkonferenz in Moskau den Internationalen Frauentag auf den 8. März fest.
Unter dem NS-Regime waren Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag verboten.
Die Vereinten Nationen (UNO) machen den 08. März zum „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“.
Der 08. März wird ein Feiertag im Bundesland Berlin.
Der 08. März wird ein Feiertag im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern.
Weltweit ist der Internationale Frauentag in 26 Ländern gesetzlicher Feiertag: Angola, Armenien, Aserbaidschan, Burkina Faso, Eritrea, Georgien, Guinea-Bissau, Kasachstan, Kambodscha, Kirgisistan, Kuba, Laos, Madagaskar, Moldau, Mongolei, Nordkorea, Nepal, Russland, Sambia, Tadschikistan, Turkmenistan, Uganda, Ukraine, Usbekistan, Vietnam, Weißrussland
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